Buchtipp: Qiu Xiaolong, "Blut und rote Seide"

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Dies ist das Café eines neuen Kindermuseums für Glas in Shanghai, gestaltet von der Shanghaier Desigfirma Coordination Asia. Ziemlich düster für meine Begriffe.

Wer sich eine Vorstellung vom modernen Leben in Shanghai machen möchte, könnte den Krimi “Blut und rote Seide” von Qiu Xiaolong über eine Frauenmordserie interessant finden. Da der Oberinspektur nebenbei Chinesische Literatur studiert, kommt auch diese nicht zur kurz. Ich habe das Buch gern gelesen, bis auf die ziemlich grausamen Essens-Szenen. Interieur wird eher kurz abgehandelt:

„Er würde die Bücher heute nicht aufschlagen, verordnete er sich. Stattdessen nahm er eine lange, heiße Dusche, legte sich aufs Sofa, und schlief sofort ein.“

Blut und rote Seide, dtv 2011, S. 165